Verfasst am 10. Februar 2010 in Training | 2 Kommentare »
Gedanklich hatte ich mich für diesen Winter vom Schnee verabschiedet. Der Lauf in Duisburg markierte den Übergang zwischen kaltem, schneereichem Wetter und dem aufkommenden Frühling. Aber leider halt nur gedanklich… Die Wirklichkeit sieht dagegen anders aus: Seit gestern fällt wieder vereinzelter pulvriger Schnee, der die Welt den Tag über in bereits bekanntes Weiß taucht. Tagestemperaturen von vier Grad unter Null lassen die Hoffnung auf ein schnelles Abtauen ebenfalls erkalten. Dies darf aber natürlich kein Grund zum Faulenzen sein.
Im drohenden Sonnenuntergang zog ich daher dem unangenehmen Schneegestöber entgegen um wieder einmal meine übliche 10er Runde zu laufen. Wenn mich etwas erstaunt hat, dann die hohe Anzahl an Läufern, die mir heute begegnete. So viel ist mir an wunderschönen Sommervormittagen noch nicht begegnet, was sich heute alles gegen Wind und Schnee im Wald gestemmt hat. Trotz oder wegen des Wetters ist über den Lauf selbst eigentlich nicht viel zu sagen, es war entspannt, überraschend tiefpulsig und plötzlich vorbei – das kann passieren wenn man mit den Gedanken ganz woanders ist.
Dass der Lauf überhaupt besondere Erwähnung verdient, liegt wohl eher an der glimpflichen “Hunde die bellen, beißen nicht”-Situation, derer ich in den letzten Monaten im Gegensatz zu heute zum Glück verschont geblieben bin. Ein wenig mehr könnte manch Hundebesitzer schon auf seinen Vierbeiner achten. Ich finde es schön, wenn Hunden die Freiheit gegönnt werden kann, im Wald herumzutollen. Doch dann muss der Besitzer einen Blick auf sein Tier haben; es darf nicht sein, dass Hunde Läufer bzw. Mitmenschen allgemein als Bedrohung für ihr Herrchen betrachten und entsprechend agieren.