In der Höhe liegt die Kraft

Verfasst am 9. März 2010 in Training | 5 Kommentare »

42195-blog.deVor ein paar Tagen sinnierte ich über die persönliche Rechtfertigung bzw. Notwendigkeit zu bloggen. Um dem gezogenen Fazit heute etwas mehr Tiefgang zu verleihen, möchte ich an dieser Stelle auf ein mir vor einer gefühlten Ewigkeit gegebenes Versprechen verweisen. Vor gut sieben Monaten hatte ich meine verkümmerten körperlichen Fähigkeiten auf sehr deprimierende Weise erleben müssen, indem ich an der Erlaufung der ortsansässigen Halde scheiterte. Ich hatte daraufhin festgehalten, dass ich erst wieder den Ausblick aus rund 160 Metern Höhe erleben dürfe, wenn ich den Weg vollständig laufend zurücklegen würde. Heute fühlte ich, dass die Zeit gekommen war.

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Winterlaufserie 2010 (II)

Verfasst am 7. März 2010 in Wettkampf | 3 Kommentare »

WinterlaufserieVier Wochen gehen schnell vorbei. Und so war es gestern schon wieder an der Zeit nach Duisburg zur zweiten Runde der Winterlaufserie zu fahren. Die Vorbereitung alles andere als optimal, aber das eigentliche Ziel “nur nicht so schlecht wie im letzten Jahr” steht noch und kann als durchaus realistisch bewertet werden. Zur Organisation des Laufs kann wie immer nur Positives berichtet werden; nachdem man seine Startunterlagen ohnehin schon vom ersten Lauf hat, ist die logische Ablaufreihenfolge: Ankommen, Aufstellen, Loslaufen. Einfacher kann es nicht sein – aufgeregt bin ich trotzdem. Das Adrenalin vor einem Start kann man einfach nicht abschalten. Auch nicht, wenn es gänzlich unnötig ist.

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Was kann ich bloß schreiben?

Verfasst am 4. März 2010 in Nachgedacht | 6 Kommentare »

42195-blog.deDie Frage nach Sinn und Motivation des Bloggens für einen Läufer tritt immer wieder zu Tage. Manchmal in der Form, dass ein langzeitlicher Blogger von jetzt auf gleich beschließt, dass er nichts mehr mitzuteilen hat. Alles ist bereits geschrieben worden und es bedarf keine x-te Wiederholung der Beschreibung des immer wieder gleich Erlebten. Ein Recht, dass jeder wahrnehmen sollte, wenn ihm danach ist; können wir in unseren Breiten doch glücklich darüber sein, selbst entscheiden zu dürfen, ob und wie wir uns kundtun wollen.

Auch mir stellt sich des öfteren die Frage nach dem Warum. Die Welt hat sicherlich nicht vor Spannung zitternd auf mein Verfasstes gewartet. Anleitung oder Motivation für andere sein scheidet auch aus – dafür reicht meine Selbstüberschätzung dann doch nicht. Der einzige Grund, der sich nachhaltig bei mir durchgesetzt hat ist das Festhalten von Erinnerungen – für mich selbst. Habe ich eine gute Zeit? Geht es mir schlecht? Bin ich nachdenklich? Einen Beitrag zu verfassen bietet stets die Möglichkeit eine Momentaufnahme der eigenen Wahrnehmung für die spätere Begutachtung festzuhalten. Direkt vom Kopf über die Tastatur ins Netz; ungefiltert und bar jeder journalistischen Anonymisierung.

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Schongang

Verfasst am 2. März 2010 in Training | 2 Kommentare »

Zeit der SonneDa hat mich der Lauf am Wochenende doch härter erwischt, als ich das geplant hatte. Zwei Tage Muskelkater und vor allem eine unangenehme Druckstelle vom anscheinend fremd gewordenen Laufschuh waren die Folge gewesen. So machte ich mich erst heute wieder auf, um das Werk des Sturms der letzten Tage im nahen Wald zu begutachten. Bei den Mengen an kleinem und großem Geäst auf den Wegen hat sich meine Laufpause für dieses Mal wohl ganz gut mit den Wetterverhältnissen gedeckt. Ich mache ja viel Scheiß mit, aber so wie der Sturm hier offensichtlich gewütet hat, muss ich kein schlechtes Gewissen ob des lauffreien Sonntages haben.

Entscheidender eher die Frage, was die Beine nun wieder hergeben. Ich wollte nichts überstürzen, daher nur eine dreiviertel Stunde frei jeglicher Tempovorgaben. Nach einer etwas anstrengenden Anlaufphase kam ich gut zurecht und senkte die Kilometerzeiten unbemerkt von 6:00 auf unter 5:40 Minuten. Die Beine im Anschluss mehr befreit denn angestrengt habe ich nun erstens die Absicht morgen noch eine etwas längere Runde zu wagen und zweitens die Hoffnung, dass ich den fünfzehn Kilometern am Samstag nicht völlig hilflos gegenüberstehen werde.

Wieder aktiv (II)

Verfasst am 27. Februar 2010 in Training | 2 Kommentare »

Laufpause beendetGute zwei Wochen habe ich nun pausiert. Was als ein Wochenende ohne Laufen geplant gewesen war, entwickelte sich zur ausdauernden Laufabstinenz aufgrund einer sich anschließenden Erkältung. Während manch einer also schon Frühlingsgefühle aufgrund steigender Temperaturen und fallender Schneedeckenhöhen entwickelte, musste ich mich erst einmal auskurieren. Heute sollte einem ersten Lauf aber dann nichts mehr im Weg stehen. Die ersten Meter noch leichtfüßig zurück legend, musste ich aber sehr schnell einsehen, dass einen zwei Wochen der Lauffreiheit ganz schön runterziehen können. Am Ende reichte es mir und allgemein dann nach gut fünfzig Minuten wieder heimisches Gelände zu erreichen.
Ich hoffe nur, mir bleibt unseliger Muskelkater erspart, so dass ich auch morgen wieder eine Runde wagen kann. Ansonsten habe ich starke Bedenken, wie ich bereits in einer Woche 15 km schaffen soll. Ankommen wird dann sicherlich schon schwierig, von einer Bestätigung der Leistung vor drei Wochen möchte ich dann gar nicht erst sprechen. Doch was blelibt mir anderes übrig als die Woche abzuwarten und soweit möglich noch ein paar Meter bis dahin zu trainieren. Hauptsache, ich bin wieder unterwegs. Mir hat das Laufen gefehlt.

Feuer und Flamme

Verfasst am 23. Februar 2010 in Allgemein | 3 Kommentare »

Die Temperaturen steigen und auch die Sonne zeigt sich hin und wieder in erschreckend frühlingshaft warmer Weise. Grund genug für mich, mir eine ordentliche Erkältung einzufangen und das Laufen erst einmal den anderen zu überlassen. Ist ja auch schon wieder zu lange zu gut gegangen mit meiner Lauferei…

Schnee. Schon wieder.

Verfasst am 10. Februar 2010 in Training | 2 Kommentare »

Gedanklich hatte ich mich für diesen Winter vom Schnee verabschiedet. Der Lauf in Duisburg markierte den Übergang zwischen kaltem, schneereichem Wetter und dem aufkommenden Frühling. Aber leider halt nur gedanklich… Die Wirklichkeit sieht dagegen anders aus: Seit gestern fällt wieder vereinzelter pulvriger Schnee, der die Welt den Tag über in bereits bekanntes Weiß taucht. Tagestemperaturen von vier Grad unter Null lassen die Hoffnung auf ein schnelles Abtauen ebenfalls erkalten. Dies darf aber natürlich kein Grund zum Faulenzen sein.

Im drohenden Sonnenuntergang zog ich daher dem unangenehmen Schneegestöber entgegen um wieder einmal meine übliche 10er Runde zu laufen. Wenn mich etwas erstaunt hat, dann die hohe Anzahl an Läufern, die mir heute begegnete. So viel ist mir an wunderschönen Sommervormittagen noch nicht begegnet, was sich heute alles gegen Wind und Schnee im Wald gestemmt hat. Trotz oder wegen des Wetters ist über den Lauf selbst eigentlich nicht viel zu sagen, es war entspannt, überraschend tiefpulsig und plötzlich vorbei – das kann passieren wenn man mit den Gedanken ganz woanders ist.

Dass der Lauf überhaupt besondere Erwähnung verdient, liegt wohl eher an der glimpflichen “Hunde die bellen, beißen nicht”-Situation, derer ich in den letzten Monaten im Gegensatz zu heute zum Glück verschont geblieben bin. Ein wenig mehr könnte manch Hundebesitzer schon auf seinen Vierbeiner achten. Ich finde es schön, wenn Hunden die Freiheit gegönnt werden kann, im Wald herumzutollen. Doch dann muss der Besitzer einen Blick auf sein Tier haben; es darf nicht sein, dass Hunde Läufer bzw. Mitmenschen allgemein als Bedrohung für ihr Herrchen betrachten und entsprechend agieren.

Gut, schlecht, geht so

Verfasst am 9. Februar 2010 in Wettkampf | 2 Kommentare »

Drei Jahre Winterlaufserie in Duisburg; drei Anläufe mit sehr unterschiedlichen konditionellen Voraussetzungen. Vor zwei Jahren auf dem Höhepunkt meiner bisherigen Leistungen, während ich im Vorjahr gerade erst wieder nach langer Laufpause in regelmäßiges Laufen eingestiegen war. In diesem Jahr habe ich zumindest schon wieder eine fast zweimonatige regelmäßige Lauferei im Vorfeld vorzuweisen. Entsprechend deutlich die unterschiedlichen Ergebnisse auf der Distanz über zehn Kilometer.

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Winterlaufserie 2010

Verfasst am 7. Februar 2010 in Wettkampf | 4 Kommentare »

WinterlaufserieWas hatte ich mich in den letzten Tagen gefreut, dass es nun wieder mit einem Wettkampf losgehen würde. Endlich wieder einmal sehen, wie die Dinge um einen bestellt sind. Zumal eine Einschätzung im Vorfeld schwierig fällt. Zwar habe ich in den letzten Wochen viele Läufe machen können, doch davon die meisten unter schwierigen winterlichen Bedingungen. Nach einem läuferisch guten Start in das Jahr musste nun eine Bewährungsprobe her. Die Winterlaufserie in Duisburg hatte ich bereits die beiden letzten Jahre mitgemacht und eine Teilnahme im Jubliäumsjahr der 25. Auflage musste natürlich auch sein. Eine lange im Vorfeld getätigte Anmeldung vorausgesetzt, denn die Serie ist traditionell sehr schnell ausgebucht. Strecke, Organisation, Umfeld – meinen bisherigen Erfahrungen nach läuft von seiten der Veranstalter stets alles bestens.

Die unrühmliche Zeit von 2009 zu unterbieten hatte ich mir bereits zur persönlichen Pflicht auferlegt, denn 57:40 min sind schlichtweg indiskutabel für jemanden, der mal an die 45er Marke heranlaufen wollte. Im Newsletter der Veranstalter war eine schnee- und eisfreien Strecke versprochen worden und diese fand man nach einigen Tages des Tauwetters dann zum Glück aller Beteiligten auch vor. Kühl, leichter Nieselregen – viel besser kann das Wetter nicht sein, um mich so richtig herauszufordern. Aufgrund der kurzen Hose schnell zwischen aerodynamischen Vorteilen und maskulinem Erscheinungsbild abgewogen – dann jedoch auf Beinenthaarung verzichtet. Das überlasse ich dann doch lieber den Profis. Als Alternative empfiehlt sich da doch eher der Gang für kleine Jungs kurz vor dem Start, das spart schließlich auch Gewicht ein;-)

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Jetzt aber wirklich!

Verfasst am 4. Februar 2010 in Training, Wettkampf | 4 Kommentare »

Mein Lauf gestern war länger als geplant und anstrengender gewollt. In Vorfreunde und Erwartung auf den Start der Winterlaufserie am Samstag habe ich mich heute also noch einmal zu einer kleinen Runde aufgemacht. Dieses Mal aber wirklich kurz: 6 km und Zeiten weit jenseit der 6:30/km. Lag aber letztlich doch eher an den glatten Wegen als an der Entspannheit des Laufens. Ich hoffe, die Jungs und Mädels in Duisburg schaffen es die Wege einigermaßen frei zu bekommen – Bedingungen, wie sie hier zur Zeit zu finden sind, laden nicht zum schnellen Laufen ein. Das war aber nun die letzte Laufrunde vor dem Wochenende. Versprochen.