Auszeit

Verfasst am 18. Mai 2012 zum Thema Training | Noch keine Kommentare »

Das letzte Lebenszeichen ist lange her. Lange, aber nicht zu lange. Denn die Auszeit hatte ich nötig. Um es kurz zusammen zu fassen: Über eine lange Zeit hinweg hatte ich großen Spaß am Laufen, doch irgendwann zur Mitte des letzten Jahres war aus dem Freizeitspaß Laufen eine Pflichtveranstaltung geworden. Nicht mehr Freude trieb mich an, sondern vielmehr ein innerer negativer Druck. Idiotischerweise ging mir das im September erst richtig auf – eine Woche vor dem geplanten Marathon in Essen. Mit dem Ergebnis, dass ich den Lauf ohne mich stattfinden ließ und für Monate die Laufschuhe nicht mehr anzog. Ohne den zeitgeistlichen Begriff überstrapazieren zu wollen, kann man wohl von einem Laufburnout sprechen. Insofern tat mir auch weder der verpasste Marathonlauf, noch der Verlust der (zum damaligen Zeitpunkte wirklich hervorragenden) Form leid.

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Sommerschlusslauf

Verfasst am 30. September 2011 zum Thema Training, Wettkampf | 1 Kommentar vorhanden »

Was für ein herrliches Wetter haut der September denn da kurz vor Toreschluss noch einmal raus? Richtig warm ist es und keine Wolken am Himmel zu finden. Genau das richtige Wetter, um noch einmal einen Testlauf über die gewohnte Strecke zu absolvieren. Allgemeine Erkenntnis: Da es überall zwickt und zwackt, die Knochen schmerzen und Beine müde sind – muss ich wohl in bester Form und bereit für große Ziele sein. Über 1.700 km in diesem Jahr sollten allerdings auch eine ausreichende Basis bilden, um den Mut zu einem weiteren Angriff auf die Marathondistanz anzugehen. Besser werden die Chancen wohl so schnell nicht mehr stehen!




Zielgerade

Verfasst am 26. September 2011 zum Thema Training, Wettkampf | Noch keine Kommentare »

Der Sommer ist so gut wie rum, das Wetter hat aber noch einmal auf warm gemacht. Nach dem guten Lauf über 35 km in der Vorwoche musste ich am Donnerstag jedoch eine kurze Laufrunde mit Muskelproblemen abbrechen. Am gestrigen Sonntag ging es daher bei wunderbarem Wetter noch einmal auf eine etwas längere Runde. Einfach mal testen, ob alles wieder fit ist. Es zwickte zwischendurch zwar noch ein wenig, doch der Lauf verlief ansonsten reibungslos. In dieser Woche werde ich mich noch etwas weiter belasten um dann die Entscheidung zu treffen, ob es diesen Herbst vielleicht noch etwas mit einer Chance auf einen Marathon wird. Abwarten, Tee trinken und hoffen, dass die Muskeln halten. Schön wäre es ja.




Aufgabe erfüllt

Verfasst am 11. September 2011 zum Thema Training | 5 Kommentare vorhanden »

In den letzten zwei, drei Monaten hatte ich mir immer mal wieder einen richtig langen Lauf vorgenommen; stets mit dem Ziel 32 km. Dafür hatte ich mir sogar schon diverse Wegvarianten zurecht gelegt. Nur mit dem Lauf selber wollte es nicht so recht klappen, denn immer kam irgendetwas dazwischen: Nicht genügend Zeit, mangelnde körperliche Verfassung, Unwetter. Gestern war das Wetter dann fast schon zu schön um wahr zu sein. Ein richtiger Sommertag und ich mache mich gegen zehn Uhr auf den Weg. Mein Trick dieses Mal: Eine Aufteilung in 14, 11 und noch einmal 7 km, damit man immer wieder zwischendurch zu Hause Wasser tanken kann. Dass ich diese Strecke so locker herunter laufe hätte ich mir eigentlich selbst nicht zugetraut. Aber dann stehen den alsbaldigen 35 km ja auch nichts mehr im Weg.




Unerwartet gut

Verfasst am 22. August 2011 zum Thema Training | 4 Kommentare vorhanden »

Gerade erst habe ich mich halbwegs von den gut 29 km am Samstag erholt, da geht es auch schon wieder weiter. Von Disziplin und unerwarteter Motivation gepeitscht, schwinge ich meine müden Beine aus dem Bett und stehe pünktlich um 6:30 Uhr an einem Montagmorgen in den Startlöchern für den nächsten Lauf. Die Luft hat sich nach dem gestrigen Treibhausklima wieder erholt und zeigt sich von seiner morgenlich schönsten Seite. Wenn das frühe Laufen nur nicht so anstrengend wäre – man könnte es sich viel häufiger antun!




Lauf, Baby, Lauf!

Verfasst am 9. August 2011 zum Thema Training | Noch keine Kommentare »

Inspiriert von der überraschenden Leichtigkeit meiner Tempoeinheit der letzten Woche habe ich mich entschieden, mal wieder etwas mehr von mir zu fordern. So ging es mit einem knackigen Intervalltraining in die Woche, bei der ich direkt auch noch die täglichen drei Minuten Sommersonne einfangen konnte. Als Fazit kann ich auf jeden Fall festhalten, dass 4 x 2.000 m böse enden können, sollte man sich den Gegenwind für den Rückweg aufheben. Viel zu beschäftigt um auf den inneren Schweinehund zu hören, habe ich mich aber nicht davon abhalten lassen, die Einheit wie geplant zu Ende zu führen. So kam zur Müdigkeit auch noch ein leichter Muskelkater hinzu, als ich heute früh aufstand. Besser kann ein Tag doch nicht beginnen.




Schwarz zu blau

Verfasst am 4. August 2011 zum Thema Training | 6 Kommentare vorhanden »

Der Juli war ein erinnerungsmäßiger Reinfall. Nicht, dass ich faul gewesen wäre. Endlich einmal wieder über 200 km habe ich mir erlaufen. Doch von den regelmäßigen langen Läufen an den Wochenenden einmal abgesehen, verlief der Monat absolut ereignislos. Obgleich das kühle Wetter mir für das Training eigentlich sehr entgegen kommt, hatte sich doch eine gewisse Müdigkeit eingeschlichen. Ab und zu wünscht man sich halt doch ein wenig Sonnenschein.
Als hätte Madam Sonne nur darauf gewartet, kam mit dem Monats- auch der Wetterwechsel. Warm und sonnig (wenn auch mittlerweile zwischendurch wieder warm und rengerisch). Grund genug für mich, die Beine wieder mehr zu fordern. Zuletzt war ich erstaunt, wie locker die Beine am Ende der regelmäßigen Läufe noch Steigerungen bis ans 4:00er Tempo problemlos wegstecken. Grund genug, sich wieder vermehrt dem Intervall- und Tempotraining zu widmen. Den Anfang habe ich gestern mit einer kleinen Testeinheit gemacht: 3 x 1.000 m in ca. 4:50/km. Danach noch 45 Minuten auslaufen und schon sind wieder einmal 15 km auf der Uhr. Das muss ich bald mal in anständiger Form wiederholen!




Herbstwaldjubiläumslauf

Verfasst am 15. Juli 2011 zum Thema Training | 2 Kommentare vorhanden »

Jahreszeitlich bedingt konnte ich meine bisherigen Blogjahrestage bisher stets durch einen entspannten, sonnigen Lauf begehen. In diesem Jahr gibt das Wetter dies aber leider nicht her. Auf der für einen “normalen” Donnerstag langen Strecke von gut 18 km, die ich mir im Vorfeld extra zusammengestellt hatte, waren Wind und Regen die Begleiter. Als wäre die Welt bei diesem Wetter verlassen bleibt man so allein für sich und hängt den Gedanken nach bis alles von einem abfällt. Das ist der Punkt, an dem aus Anstrengung Erholung wird.

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Laufen nach Zahlen

Verfasst am 24. Juni 2011 zum Thema Training | 8 Kommentare vorhanden »

Die Wochen der Statistik sind eröffnet: Nachdem ich in der letzten Woche meinen 1000. Kilometer für dieses Jahr zu erfreulich frühem Zeitpunkt erreicht habe, kommt nun noch der 7.500 Kilometer seit meiner Laufaufzeichnung hinzu. Und am morgigen Samstag wird mit einem schönen langen Läufchen der 800. dokumentierte Lauf meiner ‘Karriere’ gefeiert. Ich wage gar nicht, in die Zukunft zu schauen, ob der Möglichkeit dieses Jahr die 2000er Marke zu knacken. Schließlich hat mir ein solch verfrühter Optimismus in der Vergangenheit selten Glück gebracht. Ich warte einfache ab, laufe weiter und freue mich über jeden neuen statistischen Höhepunkt.




Take the long way home

Verfasst am 15. Juni 2011 zum Thema Training | 9 Kommentare vorhanden »

Kilometer 10000Eigentlich will ich so nicht: Warm, schwül, der Regen steht in den Startlöchern aber will nicht fallen. Ideale Bedingungen, um die ohnehin müden Beine vor einem aufgezwungenen Training zu verschonen. Ja, wenn da die Uhr nach dem letzten Lauf nicht so knapp vor der 1000er Marke in diesem Jahr stehen geblieben wäre. 13 km fehlen nur noch, um die Grenze bereits nach fünfeinhalb Monaten zu überschreiten. Zu wenig, um sich bis zum übernächsten Lauf zu gedulden; zu viel für dieses Wetter. Doch so eine Situation kann ich einfach nicht auf mir sitzen lassen. Also raus in die drückende Luft, in der einem der Schweiß auch ohne Bewegung der Körper herunter läuft. Und mit einem Umweg auf der Hausstrecke nach gut 15 km erschöpft aber glücklich zu Hause ankommen. Manche Dinge muss man sich antun.