Jede Pfütze mitnehmen
Verfasst am 31. August 2010 in Training | 2 Kommentare »
Warum ich die letzten Tage so laufunwillig war? Ich weiß es nicht. Eigentlich kann es am Regen nicht liegen, denn der hat mich (zumindest was das Laufen angeht) eigentlich noch nie groß gestört. Im Gegenteil: Der hiesige Boden weicht wunderbar auf bietet so reichlich Gelegenheiten sich richtig einzusauen. Grund genug die Trailschuhe aus dem Schrank zu holen und die Wege ohne Pfützenslalom, sondern gerade durch zu beackern. Böse Blicke erntet man allenfalls vom Damenwalktreff, der sich beim Hindurchschlängeln zwischend den Pfützen beim Gänsestockmarsch behindert fühlt.
Trotzdem hoffe ich, dass der Regen sich nun noch eine Weile verzieht und mir ein wenig Sonnenschein im Spätsommer gegönnt ist. Dann klappts bestimmt auch wieder mit dem Einstieg in den Trainingsplan. Vielleicht habe ich mich von jetzt auf gleich auch einfach zu sehr gefordert. Die Marathonträume für das nächste Frühjahr stehen allerdings noch – also sollte ich mir zu viel Zeit für Lustlosigkeit auch nicht gönnen.






Was für eine Woche bislang. Bereits am Montag konnte ich mein bereits drittes Blogiläum feiern, weshalb ich nach dem knieschonenden Wochenende auch eine gemütliche Runde von sechs Kilometern in der Früh lief. Trotz der frühen Stunde stand das Thermometer schon jenseits der 25 °C und drängte einen somit auch nicht zum schnellen laufen. Den Tag über fegte dann ein wahrer Orkan über das Ruhrgebiet hinweg. Als ich gestern morgen eine weitere Runde durch den Wald drehte, fand ich reihenweise umgestürzte Bäume vor, teils noch quer über die Wege liegend.
Knapp vier Wochen ohne Laufen. Und das während einer Zeit, die man dann wohl wirklich einmal als Sommer bezeichnen kann. Doch weil man sich seine Krankheiten und Verletzungen nicht aussuchen kann, musste die Laufpause sein. Gestern, rund zweieinhalb Wochen nach der Leistenoperation dann der erste Laufversuch bei abendlichem Sonnenschein. Eigentlich hatte ich zwei, drei Runden auf der Laufbahn geplant, doch kurzfristig hatte ich mich für die Umlaufung des Heidesees entschieden.