Belastungsprobe

Verfasst am 8. Juli 2010 in Training | Keine Kommentare »

SonnenuntergangKnapp vier Wochen ohne Laufen. Und das während einer Zeit, die man dann wohl wirklich einmal als Sommer bezeichnen kann. Doch weil man sich seine Krankheiten und Verletzungen nicht aussuchen kann, musste die Laufpause sein. Gestern, rund zweieinhalb Wochen nach der Leistenoperation dann der erste Laufversuch bei abendlichem Sonnenschein. Eigentlich hatte ich zwei, drei Runden auf der Laufbahn geplant, doch kurzfristig hatte ich mich für die Umlaufung des Heidesees entschieden.

Die Uhr erhält die Vorgabe mich auf einem 6:20er Tempo zu halten und schon geht es los. Kaum losgelaufen sagt der Blick zur Uhr, dass an dieser Stelle die erste Runde auf der Bahn beendet wäre. Kurz darauf die zweite. Es läuft sich erstaunlich problemlos, trotz der Hitze. Nach den ersten eintausend Metern ein Zwischenstop mit kurzem Hinhorchen ob auch alles in Ordnung ist. Nach 2,5 km das gleiche. Zum Abschluss mache ich noch mal einen Abstecher den Weg zurück und nehme mir ein wenig Zeit für das Seepanorama. Für solche Eindrücke war bei meinen Läufen sonst nie die Gelegenheit.

Dann, nach exakt vier Kilometern, bin ich wieder zurück. Der Leiste geht es gut und der Entschluss, dass ich bereits wieder morgen laufen will steht fest. Nur mein rechtes Knie hat den Lauf nicht völlig unbeschadet überstanden: Das betont langsame Laufen war anscheinend zu viel der Belastung. Naja, auch das wird schon wieder werden.

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Sommerpause

Verfasst am 24. Juni 2010 in Allgemein | 6 Kommentare »

SonnenuntergangManchmal kann das Leben ganz schön gemein sein: Da freut man sich förmlich ein Loch in den Bauch, dass es mit der eigenen Leistung so aufwärts geht – und dann entpuppt sich dieses Loch als Leistenbruch. Pech gehabt!
Außer einer OP blieb da leider wenig Spielraum für sonstige Behandlungsmöglichkeiten. Es kann einen zwar sicherlich auch schlimmer treffen, doch mit dem Laufen ist es in den nächsten Tagen natürlich erst einmal wieder vorbei. Die gute Nachricht ist jedoch: Bereits nach zwei bis drei Wochen soll alles wieder voll belastbar sein. Die Zeit bis dahin nutze ich als Sommerpause zur Erholung des Körpers – um dann hoffentlich wieder voll Gas geben zu können.

Jahresleistung

Verfasst am 13. Juni 2010 in Training | 3 Kommentare »

Grau in grauIn den letzten beiden Monaten habe ich es geschafft so viel und regelmäßig zu laufen wie in den achtzehn Monaten davor nicht. Nach den gerade einmal 800 km im Vorjahr habe ich allein im vergangenen Mai 200 km gelaufen. Nach einem Lauf im Regen gestern und dem Ausnutzen des sonnigen Wetters heute habe ich nun die Marke von 806 Jahreskilometern erreicht und das enttäuschende Jahr 2009 endgültig hinter mir gelassen. Grund genug, das heutige Spiel unserer Jungs mit einem kühlen Blonden zu genießen.

Die Route wird berechnet…

Verfasst am 5. Juni 2010 in Training | 2 Kommentare »

LaufrundeDas Wochenende ist da und nebenher auch reichlich Sommerwetter mit Temperaturen jenseits der 25 °C. Da stellt sich mir die große Frage: Kann ich mich wie in der Vorwoche auf eine lange Runde wagen? Oder mute ich mir und meinen Beinen bei dem Wetter zu viel zu? Vorab also erst einmal planen wo es hergehen könnte. Nach dem Abklappern der örtlichen Sehenswürdigkeiten während der letzten Läufe sollte es nun in einer großen Runde einmal an allem entlang gehen. Mit geschätzten 22 km Länge eine nicht zu unterschätzende Aufgabe. Bewaffnet mit einem halben Liter Frubiase und meinem Behelfsplan der Tour ging es in der mittäglichen Sonne und der damit verbundenen Hitze los.

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Neues Ziel

Verfasst am 4. Juni 2010 in Training | Keine Kommentare »

HeidhofseeWie kann man den Vormittag eines sonnigen Feiertages besser verbringen als mit einer gemütlichen Laufrunde? Vor allem, da ich mich am Vortag nur missmutig auf zu meiner üblichen Laufstrecke gemacht hatte. Gequälte Kilometer zählen emotional zwar doppelt, doch Spaß macht so etwas nicht wirklich. Umso schöner, die Zeit nun nutzen zu können, um dem Heidhofsee nach langer Zeit mal wieder einen Besuch abzustatten. Dieser ist immerhin schon soweit entfernt, dass man eineinhalb Stunden als Minimum mit Hin- und Rückweg einplanen muss, um dort die nur ungefähr 1.000 m um den See zu laufen. Das lohnt sich an den meisten Tagen nicht, doch nun habe ich mir den Lauf zu diesem Naherholungsidyll endlich einmal gegönnt.

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Langes Wochenende

Verfasst am 30. Mai 2010 in Training | 3 Kommentare »

HeideseeDie letzten Wochen sind läuferisch richtig gut gewesen. Seit rund eineinhalb Monaten laufe ich nun durchgehend und sehr regelmäßig in erfreulichen Umfängen. Nur eines fehlte noch zu meinem persönlichen Glück: Nach dem Halbmarathon Ende März in Duisburg endlich mal wieder einen Lauf von 20+ anzugehen. Die Dienstreise unter der Woche also zur Erholung der Beine genutzt und gestern dann die Mission “10,6 hin – 10,6 zurück” gestartet. Ohne Eile; lang und langsam wie es im Buche steht.

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SchachtZeichen

Verfasst am 23. Mai 2010 in Training | 4 Kommentare »

SchwanenidyllNach einem deutlich bescheidenem Start hat der Mai in den letzten Tagen endlich den richtigen Schalter fürs Sommerwetter gefunden. Die Temperatur steigt nun deutlich über die 20 °C hinaus, der Himmel ist blau und bietet damit eine sehr deutliche Einladung zu wunderbaren Laufrunden.
Darüber hinaus hat sich Essen als Kulturhauptstadt 2010 für diese Woche etwas Besonderes einfallen lassen. Mit dem Projekt SchachtZeichen werden die vielen ehemaligen und wenigen noch aktiven Schächte des Bergbaus der Region für eine Woche gekennzeichnet; durch das Aufsteigen von gelben Ballons. An höher gelegenen Stellen mit Blick über das Ruhrgebiet lässt sich so die beeindruckende Zahl an Bergwerksanlagen vergangener Tage erahnen. Mit dabei ist auch die Schachtanlage unweit unseres Heims, deren Schachtzeichen ich auf meiner Laufrunde am gestrigen Samstag per Schnappschuss einfangen konnte.

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Schuhwerk

Verfasst am 15. Mai 2010 in Ausrüstung | 2 Kommentare »

AsicsDie Aufholjagd der Kilometer im sonnigen April habe ich unbeschadet überstanden und seitdem hat wieder eine gewisse Laufroutine bei mir Einzug gehalten. Das unschöne Wetter, das Wolken oder Regen oder – bevorzugt – beides gleichzeitig bringt, gewinnt zwar keinen Schönheitspreis und lässt die Sommergefühle des Aprils sehr deutlich verblassen, doch läuferisch passt mir das Ganze sehr gut. Das kühle Wetter ist sicherlich mit ein Grund dafür, dass ich “locker aber konzentrierte” Kilometer rund fünfzehn Sekunden schneller laufe als ich es eigentlich plane. Aber wenn der Körper es hergibt, möchte ich ihn auch nicht aufhalten.

Mit dem heutigen Lauf habe ich dann sogar die 600er Kilometermarke für dieses Jahr hinter mich gebracht. Unglaublich schnell wie ich finde, habe ich doch gerade erst einen imensen Aufwand betrieben, um die 500 voll zu machen. Ein Blick in meine seit einiger Zeit recht ausführlich geführten Statistiken zeigt mir allerdings auch, dass ich mit meinen im letzten Sommer gekaufen Laufschuhen von Asics nun knapp 600 Kilometer erlaufen habe. Und das, obwohl ich sie über den Winter kaum getragen habe. Für mich jedoch Grund genug mir das Paar einmal genauer anzuschauen, denn mit dieser Laufleistung sollte ein gutes Paar Schuhe (und das unterstelle ich diesem Paar an dieser Stelle) im besten Alter sein. Daher entgegen der gewohnten Postlänge heute ein etwas ausführlicherer Produkttest.

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Große Runde

Verfasst am 8. Mai 2010 in Training | 1 Kommentar »

WaldlaufNach dem spaßigen Waldlauf unter der Woche konnte ich mich gestern nicht zurückhalten. Der Regen der letzten Tage hatte den Waldboden erwartungsgemäß aufgeweicht und dementsprechend konnte ich mich während eines weiteren Offraod Vergnügens so richtig einsauen. Die Schmerzen, die mich zuletzt etwas im linken Fuß geplagt hatten, machten auch keinerlei Probleme mehr. Grund genug, für das Wochenende mal wieder die Anforderungen nach oben zu schrauben. Ein wenig mehr Strecke sollte es sein.

So kam es, dass ich heute die Laufschuhe schnürte, um endlich mal wieder ein wenig mehr als meine gewohnten elf, zwölf Kilometer langen Runden zu laufen. Nur auf eine bestimmte Streckenführung konnte ich mich nicht einigen. Also erst einmal los. Problematisch wurde es, als mich nach rund zwei Kilometern ein heftiges Stechen im rechten Knie erwischte. Stark genug mich ans Umdrehen denken zu lassen. Allerdings konnte ich keine schmerzempfindliche Stelle spüren, es schien auch belastungsunabhängig zu sein. Also erst einmal weiter. Vielleicht war es ja der letzte Versuch meines inneren Schweinehundes mich von der in den letzten Wochen nicht mehr gelaufenen Streckenlänge abzuhalten.

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Im Grünen

Verfasst am 6. Mai 2010 in Training | 2 Kommentare »

Grüne HölleNach zwei Tagen Pause und der verdienten Ruhe für meine Beine konnte ich die gestrige Gelegenheit zu einem Lauf nicht verstreichen lassen. Denn es hatte ein perfektes Laufwetter: Sonne am Himmel, aber nur Temperaturen um die zehn Grad. Alles bestens also um mit einer gemütlichen Runde zu testen, ob die zuletzt doch etwas sehr beanspruchten Knochen wieder fit waren. Auf dem zweiten Teil meiner eigentlich geplanten Strecke bog ich dann aber aus einer Laune heraus ab in Richtung Wald. Endlich einmal wieder über Stock und Stein, umgestürzte Bäume und Balancetraining auf provisorischer Brückeneinrichtungen. Ein Riesenspaß und vor allem ein komplett anderes Laufgefühl als noch vor ein paar Wochen, als der Waldboden sumpfig, dafür aber noch kein Grün vorhanden war. Unglaublich, wie erfrischend so eine Stunde Laufen sein kann.